BUDO


Als BUDO werden in der breiten Öffentlichkeit, alle asiatischen Kampfkünste bzw. Kampfsporte angesehen. Unter den Kampfsportlern oder vermeintlichen Kampfkünstlern, wird teilweise auch das Üben bzw. trainieren von verschiedenen asiatischen Kampfkünsten bzw. Kampfsporten als BUDO gewertet. Grundsätzlich ist eine Betrachtungsweise anderer Kampfstile erstrebenswert, es bedeutet aber nicht zwingen, dass damit die Grundlage für BUDO geschaffen ist. Eher geht mit dieser Sichtweise ein „Kämpfen“ gegen „Aussen“ einher. Sei dieser Kampf in Form der Absolvierung von Wettkämpfen und Turnieren oder in der Form von Prestige und Anerkennung (Graduierungen, Pokale). Diese Neigungen sind weit vom Grundgedanken des BUDO entfernt.

BUDO beschreibt den „Weg des Nicht-Kampfes“. Durch diesen die Menschen angehalten werden sollen, Achtung und Respekt vor dem eigenen Leben und dem Leben von anderen und seiner Umwelt entgegen zu bringen. Die Auseinandersetzung mit sich Selbst steht dabei im Vordergrund. Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung sind die Ziele von BUDO bzw. des BUDO Praktizierenden. Trotzdem ist der körperliche Zweikampf ein zentrales Mittel um diese Ziel zu erreichen. Durch die Lenkung des Kampfes nach „Innen“, bekommt der Zweikampf aber eine völlig andere Bedeutung. Es geht nicht mehr um das Siegen oder Verlieren gegenüber von anderen Menschen, sondern sein eigenes wahres Selbst zu finden. Dieses mit all seinen Stärken und Schwächen zu erkennen und an ihnen über Bewegung zu arbeiten.

 

Wesenselemente des BUDO:

Ein spezieller Übungsraum, Regeln, der Kampf, Lehrer-Schülerbeziehung, eine Weglehre, Spiritulität!