Budopädagogik
BUDO-Pädagogik zielt darauf ab, das Individuum in seiner Persönlichkeit und in seinem Umgang mit der Umwelt positiv zu fordern und zu fördern. Diese Forderungen bzw. Förderungen geschehen mittels einer asiatischen Kampfkunst in deren Zentrum eine Bewegungslehre sowie ein positives, humanistisches und ethisch-philosophisches Menschenbild zu Grunde liegen.
Innerhalb der Persönlichkeitsentwicklung und dem Erwerb sozialer Kompetenzen, steht die Übernahme von Verantwortung für das eigene Handeln und der daraus resultierenden Konsequenzen im Zentrum. Der Zweikampf wird als Lern- und Übungsfeld angesehen, in dem die verschiedensten pädagogischen Themen bearbeitet werden. Innerhalb des Kampfes werden die eigenen Grenzen ausgelotet und das Einfühlungsvermögen geschult. Ein grosser Vorteil der BUDO-Pädagogik und des Kampfes ist, dass das eigene Handeln direkt erlebt wird und die Antwort bzw. Konsequenz umgehend erfahrbar ist. Pädagogische Inhalte werden somit nicht nur über Sprache vermittelt, sondern mit Kopf, Herz, und Hand erfahren und erlebt. Durch diese vielseitige Aufnahme, werden die vermittelten Informationen gefestigt und nachhaltig „verankert“.